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augenoptik + optometrie

Siehst du nur oder blickst du durch?

Augenoptiker oder/und Augenarzt?     

Neues Denken bei Augen- und Sehproblemen vonnöten

Wenn ein Sehtest oder eine Refraktionsbestimmung ansteht, eine neue Brille
benötigt wird oder Probleme mit dem Sehen bzw. mit den Augen auftreten,
so stellt sich die Frage: „Wer ist der richtige Ansprechpartner für gutes Sehen?“
Diese Frage gewinnt durch die aktuelle Facharzttermin-Problematik noch an
Bedeutung.  

In einem sich verändernden Gesundheitswesen spielen Synergien im Verhältnis Kunde/Patient - Augenoptiker - Augenarzt,
schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Effektivität eine immer wichtigere Rolle. Laut einer Studie des Instituts für
Demoskopie Allensbach tragen derzeit 63% der erwachsenen Bundesbürger eine Brille. Das sind 40 Millionen Erwachsene
ab 16 Jahre dazu 1,5 Millionen Kinder. In etwa 95% der Fälle ist eine Fehlsichtigkeit Ursache von Sehproblemen, die mit
einer Sehhilfe behoben werden kann.




Höchstrichterliche Rechtsprechung schafft Klarheit

Eine Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit - die geheilt wird - sondern ein optisch-physiologischer Fehlzustand der Augen.
Zum zentralen Aufgabengebiet eines Augenoptikermeisters gehört es, Fehlsichtigkeit zu bestimmen und optische
Korrektion und Versorgung zu verordnen.
klick!
   Dies wurde in höchstrichterlichen Entscheidungen bestätigt: „Optiker-Urteil“ des Bundes-
   verwaltungsgerichtes vom 20.01.1966 (IC73/64), „Wettbewerbsurteil“ des Bundesgerichtshofes
   vom 04.02.1972 (IZR 104/ 70) und Urteil des Bundessozialgerichtes über die ,,Zulassung der
   Augenoptiker zur Kassenrefraktion“ (Refraktionsbestimmung) vom 18.09.1973 (6 RKa16/72).

Augenoptikermeistern/Optometristen sind auch Vorsorge-Gesundheitsdienstleistungen erlaubt. ,,Screeningtesturteil"
des Bundesverfassungsgerichtes (BVG) vom 7. August 2000 (1 BvR 254/99) und Bundesgerichtshof  (BGH) vom 21.04.2005
(IZR190/02). Bei einem konkreten Krankheitsverdacht (Verdachtsdiagnose) ist es ihnen auch erlaubt, dies gegenüber ihren
Kunden/Klienten zu äußern.

 


Lange Wartezeiten auf einen Augenarzttermin, dass muss nicht sein!

Gesunde Menschen die keiner Risikogruppe angehören, sollten bei Sehproblemen einen kompetenten und
vertrauenswürdigen Augenoptiker
aufsuchen. Durch diese Vorgehensweise werden Terminvergaben und Warte-
zeiten beim Augenarzt für potentiell Augenkranke und Risikogruppenangehörige erheblich verkürzt. Dies wird
auch vom Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Rhein-Berg Dr. Wiemer, als Lösungsvorschlag gegen
lange Wartezeiten unterstützt!

Zu einem Rückgang von Augenarztbesuchen für eine Brillenverordnung hat auch die deutsche Gesundheitspolitik der
vergangenen Jahre beigetragen. Denn nur wenn die begrenzten Kapazitäten im Gesundheitssystem für jene vorgehalten
werden, die sie tatsächlich brauchen, ist eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau auch kurzfristig möglich und
bezahlbar.



Unsere Optometrie-Abteilung
Gut, wenn sich Kompetenzen ergänzen

Augenoptikermeister/Optometristen sind besonders gut aus-
gebildet, um spezielle Sehprobleme ganzheitlich zu lösen.

Bei der umfangreichen optometrischen Augenprüfung nehmen
sie sich vergleichsweise viel Zeit, haben ein gutes Einfühlungs-
vermögen und können auf ein umfangreiches Wissen bezüglich
der Funktionen des Sehens zurückgreifen.
Bei eventuellen krankhaften Auffälligkeiten, Symptomen oder
Risiken, veranlassen sie eine augenmedizinische Diagnose.
Dadurch sind sie die idealen Partner von Augenärzten.




Brille, besser alles aus einer Hand! Unsere Optometrie-Abteilung

Untersuchungen aus England zeigen, dass die Kombination von
Brillenverordnung (Refraktionsbestimmung), Beratung, Zentrier-
datenermittlung mit Voranpassung und Endanpassung in ein und demselben Institut die Komplikationsrate einer Brille deutlich
reduziert. Nur so können mitunter individuelle fertigungs-
spezifische Notwendigkeiten, welche sich aus einer Augenprüfung
ergeben, in vielen Fällen besser realisiert werden.

Bei Problemen oder im Falle einer Unverträglichkeit hat man so
mit nur einem verantwortlichen Ansprechpartner zu tun, was eine
berechtigte Kulanzgewährung bzw.Garantie wesentlich erleichtert.
.



Für Risikogruppenangehörige und Augenkranke ist der Augenarztbesuch jedoch unumgänglich!

Die Anzahl der Neuerkrankungsrate am Auge ist sehr gering, jedoch erhöht der demografische Wandel altersbedingt die
Neuerkrankungsrate. Es gibt aber eine ganze Reihe von Allgemeinerkrankungen, bei denen das Auge in Mitleidenschaft
gezogen werden kann. Wer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere hohen- sowie sehr niedrigen Blutdruck,
Diabetes, Neurodermitis, Gürtelrose oder Krankheiten des rheumatischen Formenkreises leidet und bei erblichen
Vorbelastungen ersten Grades z. B. Glaukom (Grüner Star) sollte - da Risikogruppenangehörig - regelmäßig den Augen-
arzt aufsuchen.


Dies gilt auch bei höherer Kurzsichtigkeit ab etwa 5 Dioptrien (Netzhautablösungs- und Glaukomrisiko), Wahrnehmung
von Lichtblitzen
 und bei plötzlichem Sehverlust. Zudem sollte jede Augenentzündung zum Augenarzt führen, denn
Selbstbehandlung kann fatale Folgen haben.

Gehen Sie mit Ihren Kindern frühzeitig zum Augenarzt. Bei etwa zehn Prozent aller Kinder besteht in den ersten Lebens-
jahren die Gefahr, dass sie eine Sehschwäche entwickeln, die nur durch frühzeitige Behandlung vermieden werden kann.
Deswegen sollten alle Kinder im Alter von 30-42 Monaten insbesondere Risikokinder (Eltern oder Geschwister schielen
oder haben einen deutlichen Sehfehler) schon mit 6-9 Monaten von einem Augenarzt untersucht werden.

  klick!



       Würde jedoch jede Person bei einem Sehproblem eine vollständige augenärztliche
       Diagnostik durchführen lassen, wäre dies
ökonomisch nicht verhältnismäßig, individuell
       meist 
nicht problemadäquat und mit erheblichen Wartezeiten und zeitlichem Aufwand
       verbunden. Zudem müsste ein nicht unerheblicher Teil der Kosten - da IGeL-Leistungen -
       privat bezahlt werden.
 


Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat Gesundheit neu definiert

Das Konzept der >Gesundheit für alle< setzt eine Neuorientierung voraus. Mehr Gewicht muss gelegt werden auf eine
Integrierung aller Ebenen des Gesundheitsvorsorge-Systems. Das Konzept der >primären Gesundheitsfürsorge< wird in
den industrialisierten Ländern häufig in einem zu engen Sinne interpretiert, nämlich nur als eine Arztleistung, die der Bürger
bei seinem Erstkontakt erhofft und erhält. Und man vernachlässigt dabei andere Personalkategorien, die sehr wohl ihren
Beitrag dazu leisten bzw. seit eh und je geleistet haben.

 

Der Berufstand der Augenoptiker ist im Wandel von
einem handwerksorientierten zu einem akademischen Beruf.
Eine verstärkte wissenschaftliche Ausbildung mit deutlichen
Bezügen zur Praxis kennzeichnet das moderne Profil des
Augenoptikers/Optometristen, als Schnittstelle zwischen
Medizin und Technik. Er ist sozusagen erste Anlaufstelle bei
Sehproblemen und Bindeglied zwischen Kunde/Patient
und Augenarzt.

Im Gegensatz dazu das oberflächliche Brillen-Fashion-
Shopping, im Extremfall beim
,,Internetoptiker''.
Verantwortungslos kommt hier das Wesentliche zu kurz
und wird bei Webshop-Brillen ganz außer Acht gelassen.



Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung

Im Verhältnis Kunde/Patient - Augenoptiker - Augenarzt muss ein Umdenken stattfinden! In unserer Zeit sollte das fließende
Ineinandergreifen der Dienste des Augenoptikers/Optometristen und des Augenarztes zum Wohle aller Beteiligten möglich
sein. Die langen Wartezeiten auf einen Augenarzttermin, werden so auf ein verträgliches Maß vor allem für diejenigen
verkürzt, die potentiell Augenkrank sind bzw. einer Risikogruppe angehören. 

Die Augengesundheit der Patienten/Kunden liegt in der Verantwortung von zwei Berufsgruppen: Den Augenärzten
und den Augenoptikern/Optometristen.
Der Augenoptiker/Optometrist ist Spezialist für Refraktionsfehler und deren Korrektion mit Kenntnissen in der Pathologie, der dem Augenarzt als Spezialist für Pathologien mit Kenntnissen über Refraktionsfehler zur Seite steht. Eine kooperative Zusammenarbeit sollte selbstverständlich sein.  
     
  
Einblick


                                    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden.
                                    Es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun!   (Goethe)

                               Wir führen zusammen, was zusammen gehört!