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augenoptik + optometrie

Siehst du nur oder blickst du durch?

Liebe geht durch den Magen 

Manchmal auch ins Auge 

Die Ernährung spielt auch für die Augen eine große Rolle. Vitamine, Spuren-
elemente, Vollkornprodukte und ausreichend Flüssigkeit sind gerade für sie
extrem wichtig.

Besonders ältere Menschen trinken häufig zu wenig. Das hat zur Folge, dass das
Blut zähflüssiger wird und somit die Augen auch nicht mehr optimal versorgt werden -
eine große Gefahr für das Sehen. Wer also etwas Gutes für die Augen tun will, sollte
viel trinken, zum Beispiel Fruchtsäfte mit Mineralwasser verdünnt sind erfrischend
und schmecken lecker.



Augen zu und durch!

Gift für die Augen sind auch Gärungs- und Fäulnisprozesse im Körper. Sie lassen giftige Stoffe entstehen, die dem gesamten Organismus zu schaffen machen. So können unverträgliche Nahrungsmittel wie z.B. Kohlsorten die Verdauung so stören, dass wichtige Nährstoffe gar nicht mehr effektiv aufgenommen werden können. Das kann dazu führen, dass irgendwann dem Körper wichtige Stoffe fehlen wie Spurenelemente und Vitamine. Als Folge für das Auge wird die Netzhaut schlechter versorgt und es entstehen aggressive Stoffe, die sie schädigen.



Der Körper weiß wo’s lang geht

Eine Ernährungskorrektur bzw. therapie sorgt dafür, dass man nur die Nahrung aufnimmt, die für den Einzelnen am besten geeignet ist. Hier kann man nicht generell sagen, dass bestimmte Nahrungsmittel durchweg schwer verträglich sind. Oft hört man, dass Rohkost besonders gut ist. Es gibt aber viele Menschen, denen Rohkost überhaupt nicht bekommt. Die Alternative wäre, das Gemüse leicht zu dünsten. Dadurch wird es verträglicher und enthält immer noch jede Menge Vitamine. Ganz wichtig ist es darauf zu achten, was dem eigenen Körper gut tut. Fühlt man sich nach einer bestimmten Speise immer schlecht und hat körperliche Beschwerden, ist dies ein eindeutiges Zeichen des Körpers: das ist nichts für mich!



Augen auf beim Lebensmitteleinkauf!

Einige Stoffe haben sich als besonders wirksam in der Bekämpfung der Makuladegeneration und des Grauen Stars erwiesen. Dazu gehören:

  • Antioxidanzien wie Vitamin A, C und E  

  • Carotinoide, Lutein und Xanthin

  • Spurenelemente Zink, Kupfer, Mangan und Selen

  • Omega-3-Fettsäuren


Diese Stoffe sorgen dafür, dass die Netzhaut wieder besser versorgt wird und aggressive Stoffe wie Radikale unschädlich gemacht werden. Experten vermuten, dass eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gar nicht erst auftritt oder zumindest in ihrem Verlauf verzögert wird, wenn man diese "Radikale-Fänger" in großen Mengen regelmäßig zu sich nimmt. Ein weiterer Zusammenhang besteht aber auch darin, dass in der Makula die Carotinoide Lutein und Xanthin in besonders hoher Konzentration vorkommen. Bei einer Unterversorgung mit diesen beiden Stoffen degeneriert die Makula und die Sehschärfe der Betroffenen lässt immer mehr nach. Beide Stoffe müssen mit Lebensmitteln zugeführt werden. Besonders reich an Lutein und Xanthin sind neben Karotten auch dunkelgrüne Blattgemüse, Aprikosen, roter Paprika, Feldsalat und Brokkoli.          

Wer – wie Japaner – viele Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, kann damit vermutlich häufigen Formen der Erblindung wie der AMD entgehen. Besonders reich an Omega-3 sind Kaltwasserfische. Der Körper kann diese Stoffe selbst nicht bilden und ist darauf angewiesen, sie mit der Nahrung aufzunehmen.




„Eine Umstellung der Ernährung ist die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, das Voranschreiten der Erkrankung zu verhindern“, sagt der Forscher Allen Taylor. Nach seinen Berechnungen könne eine Umstellung auf vollkornreiche, weißmehl-produktarme Ernährung sowie ein Verzicht auf gesüßte Getränke die Zahl der fortgeschrittenen AMD innerhalb von fünf Jahren um acht Prozent senken.