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Siehst du nur oder blickst du durch?

Hier lebt der Niederrhein 

Kalkar Sehen und Erleben

Kalkar entstand ab 1230 als "Reißbrett Stadt"
des  Klever Grafen Dietrich auf der erhöht
gelegenen Kalkarward innerhalb eines
verlandeten Rheinmäanders.

Heute ist der historische Stadtkern mit seinen 1992 Einwohnern
insbesondere für geschichtlich und kunstgeschichtlich Interess-
ierte ein Juwel.



    

 

Die stadtbildprägende, dreischiffige spätgotische Pfarrkirche St. Nicolai mit ihrem 74 Meter
hohen Westturm beinhaltet eine ungemein reichhaltige Ausstattung, wie man sie innerhalb
des Unteren Niederrheins nur noch im Xantener Dom findet.
Allein neun wertvolle Schnitz-
altäre, teilweise an der "Nahtstelle" zwischen Spätgotik und Renaissance angefertigt,
haben kunsthistorisch europaweite Bedeutung. Chorgestühl, Leuchter und Skulpturen der

am 10. Dezember 2000 nach knapp dreijähriger Restaurierung, Renovierung und
Sicherung wiedereröffneten lichtdurchfluteten Hallenkirche sind ebenfalls sehenswert.


 

 

 





Ein weiteres Highlight der Nicolai-Stadt ist das größte erhaltene gotische Rathaus
des Rheinlands: der 1445 vollendete Bau nimmt die gesamte Ostseite des Markt-
platzes ein und ist noch heute Sitz der Stadtverwaltung. Zahlreiche Bürgerhäuser
aus der Zeit der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des Historismus
prägen das Bild des Stadtkerns mit seinen historisch gestalteten Straßen, Plätzen
und Gassen.
                                                                                                                          


Besucher sollten es nicht versäumen, den um 1550 erbauten Beginenhof in der Kessel-
straße, die hohe Windmühle am Hanselaertor (erbaut 1770), den Taubenturm mit den
Stadtmauerresten am Kesseltor und das städtische Museum (Schwerpunkte Stadt-
geschichte und Kunst) in der Grabenstraße aufzusuchen sowie Kalkars sprichwörtlich
gute Gastronomie zu testen.

 


Burg Boetzelaer

Eine der ältesten Burgen am Niederrhein hat nach der Renovierung ihre Pforten geöffnet
und lädt zum Übernachten in historischem Ambiente ein. Die Grundfesten der Burg
stammen aus dem 13. Jahrhundert und die neu errichtete Vorderfront beeindruckt durch
modernes Glasdesign des 21. Jahrhunderts.

Fotos: Bernd Mörsen +