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augenoptik + optometrie

Siehst du nur oder blickst du durch?

Präventions-Screening-Glaukom (Grüner Star) 

Eine Augeninnendruckmessung sorgt für mehr Sicherheit

Was ist Präventions-Screening? Ein Screening ist ein Früherkennungs-
Programm (aus dem Englischen: Screening = Durchsiebung).
Es richtet sich an Menschen, die sich nicht krank fühlen, und hat das Ziel,
Krankheiten zu entdecken, bevor sie Beschwerden verursachen. Dies soll
eine frühzeitige und dadurch erfolgreichere Behandlung ermöglichen.


Früherkennung Glaukom (Grüner Star). Etwa 10 % der Menschen, die älter als 40 Jahre sind, weisen - ohne es zu wissen -
einen erhöhten Augeninnendruck (okuläre Hypertension, OHT) auf und sind damit Glaukomgefährdet.

In diesem Fall ist das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, ungefähr 10 mal größer als für Menschen mit normalem
Augeninnendruck. Glaukom wird eine Anzahl verschiedener Krankheiten genannt, deren gemeinsames Kennzeichen meist
ein individuell zu hoher Augeninnendruck ist, wodurch der Sehnerv und somit auch das Gesichtsfeld geschädigt werden.
Beim Normaldruckglaukom entstehen diese Schäden ohne Erhöhung des Augeninnendrucks.



     In neun von zehn Glaukomfällen handelt es sich um ein Primäres chronisches
     Offenwinkelglaukom (POWG
)

     Der erhöhte Augeninnendruck (mehr als 21 mmHg), ist der wichtigste Faktor bei
     der Entstehung des Primären offenen Winkelglaukoms.

     Deshalb sollte ab dem 45. Lebensjahr für einen gesundheitsbewussten Menschen
     eine regelmäßige Augeninnendruckkontrolle - ähnlich einer regelmäßigen Blut-
     druckkontrolle - selbstverständlich sein.

 



Häufigkeit des Glaukomrisikos

Etwa 1,2 Prozent der Gesamtbevölkerung ist vom Glaukom
betroffen und werden augenärztlich betreut. Viele wissen aber
noch nicht von ihrer Krankheit. Es gibt bestimmte Faktoren,
die das Erkrankungsrisiko erhöhen. Dazu zählt das Alter.


Das Risiko ist bereits ab dem 40. Lebensjahr gering
erhöht und liegt bei 0,4 Prozent der Bevölkerung.
Mit steigendem Lebensalter nimmt das Risiko, bei 75
bis 89-jährige, bis 7,6 Prozent zu.

   

          

Altersbezogene Prävalenz:

Altersgruppe

Glaukome mit nachgewiesenem
Sehnervenschaden 

nachgewiesenes Glaukom einschl. aller Verdachtsfälle
mit Behandlungsbedarf

40 - 54 Jahre
55 - 74 Jahre
75 - 89 Jahre            

0,2 Prozent
1,3 Prozent
3,8 Prozent

0,4 Prozent
2,6 Prozent
7,6 Prozent

Hauptrisiken sind jedoch erhöhter Augeninnendruck, genetische Veranlagung (Glaukom bei Verwandten ersten Grades),
hoher-, sehr niedriger und extrem schwankender Blutdruck, ethnische Zugehörigkeit (afrikanische Abstammung) und
Kurzsichtigkeit ab etwa 5 Dioptrien. Auch starkes Rauchen und eine längere Behandlung mit Kortison sind Risiko-
faktoren.




 

Unsere Optometrie-Abteilung

   Präventions-Screening sorgt für mehr Sicherheit! 

    Eine Augeninnendruckmessung verbunden mit einer Risiko-
    gruppenanalyse
verringert vor allem die Neuerkrankungsrate.

    Unser Vorsorgeangebot macht es möglich, unkompliziert
    und kostengünstig, dass Glaukomrisiko deutlich zu
    verringern.

                





Einblick
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir mit unserem Präventions-Screening keine
Diagnosen, sondern Auffälligkeiten und Abweichungen von Normalwerten feststellen.
Auch werden wir ermitteln, ob Sie einer Risikogruppe angehören. In diesem Falle
würden wir Ihnen dringend den Besuch eines Augenarztes zur Diagnoseerstellung
anraten.
                                                      
Wir führen zusammen, was zusammen gehört!